Pala degli Otto

Lippi, Filippino

1486

Italien; Florenz; Gallerie degli Uffizi

Objekt

Bildrechte
Titel in Originalsprache:Madonna con il Bambino ed i Santi Giovanni Battista, Vittore, Bernardo e Zanobi (Pala di Palazzo Vecchio); Madonna con Bambino, Santi; Madonna degli Otto; Madonna della Signoria
Titel in Englisch:Signoria Altarpiece
Datierung: 1486
Ursprungsregion:italienischer Raum
Lokalisierung:Italien; Florenz; Gallerie degli Uffizi
Lokalisierung (Detail):Inventarnummer: 1890.1568
Medium:Altarbild
Material:Tempera
Bildträger:Holz
Maße: Höhe: 355 cm; Breite: 255 cm
Ikonografische Bezeichnung:thronende Madonna mit Jesuskind, Engeln und männlichen Heiligen
Iconclass:11F421(+0) – Mary sitting or enthroned, the Christ-child in front of her in her lap (or in front of her bosom) (+ variant)
Signatur Wortlaut:ohne
Datierung Wortlaut:ANO SALUTIS MCCCCLXXXV DIE XX FEBRUARI
Signatur/Datierung Position:auf der Vorderkante der Bodenplatte
Inschriften:

TU PATRONA HUMANI GENERIS / TU AFFLICTIS MEDICA SINGULARIS; auf dem Buch in den Händen des hl. Bernhard

Auftraggeber/Stifter:unbekannt
Zugänglichkeit zum Entstehungszeitpunkt:unbekannt

Die inschriftliche Datierung ist nach Zambrano und Nelson wiedergegeben.1 Die Auftraggeberschaft ist nicht eindeutig geklärt bzw. kursierten unterschiedliche Annahmen.2

Verweise

  1. Zambrano/Nelson 2004, 351.↩︎

  2. Siehe etwa ebd., 351f.↩︎

Bildnis 1

Bildrechte
Lokalisierung im Objekt:erste stehende Figur von links
Ikonografischer Kontext:als hl. Johannes der Täufer

Forschungsergebnis: Lippi, Filippino

Künstler des Bildnisses:Lippi, Filippino
Status:Einzelmeinung
Status Anmerkungen:Der Vorschlag Mengins wurde in der Forschung nicht aufgegriffen, daher ist dieser Katalogeintrag lediglich fragmentarisch angelegt.
Typ Autor/in Jahr Referenz Seite Anmerkungen
Erstzuschreibung Mengin 1932 Mengin 1932 – Le deux Lippi 130 -

Mengin (1932) meint, die beiden Tafeln Pala degli Otto von Filippino und Pala di San Barnaba von Sandro Botticelli könnten Dokumente eines Wettstreits zwischen Schüler und Lehrer sein. Beide hätten dabei den jeweiligen Johannesfiguren etwas von ihrer eigenen Physiognomie verliehen, und so stelle Filippino den Heiligen als Mann mit beginnendem Bartwuchs dar, dessen Charakter Mengin als den eines sanften Träumers interpretiert.1 Ausgehend von dieser Identifizierung schlägt Mengin in der Folge weitere Johannesfiguren im Oeuvre Filippinos als Selbstbildnisse vor, und zwar in der Verkündigung mit Johannes dem Täufer und Andreas und in der Mystischen Hochzeit der hl. Katharina (siehe dazu die Vorbemerkung zum Künstler).

Verweise

  1. Mengin 1932, 130.↩︎

Literatur

Mengin, Urbain: Le deux Lippi (Les Maitres de l'art), Paris 1932.
Zambrano, Patrizia/Nelson, Jonathan Katz: Filippino Lippi, Mailand 2004.

Zitiervorschlag: